02:02 05-02-2026
BMW erklärt Abo-Modell für Fahrzeugfunktionen und ADAS
BMW hat erläutert, dass sein Modell zur kostenpflichtigen Aktivierung von Fahrzeugfunktionen besonders bei Technologien sinnvoll ist, die laufende Kosten für das Unternehmen verursachen. Diese Einschätzung teilte Alexandra Landers, Leiterin der Produktkommunikation bei BMW, mit Drive.
Kunden können bei der Bestellung bestimmte Optionen weglassen, um den Ausgangspreis des Autos zu senken. Entscheidet sich ein Besitzer später für eine Funktion, lässt sie sich gegen Aufpreis freischalten – etwa im dichten Verkehr, wenn ein Fahrer den Nutzen von Assistenzsystemen erkennt.
Laut BMW gilt dieser Ansatz insbesondere für Technologien im Bereich fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (ADAS), deren Nutzung kontinuierliche Ausgaben generiert. Beispiele sind Funktionen, die ständige Datenübertragung erfordern, wie Echtzeit-Verkehrsinformationen.
Das Unternehmen räumt ein, dass seine Abo-Idee für Sitzheizung auf negative Resonanz stieß und ein Fehler war, weshalb sie verworfen wurde. Allerdings plant BMW nicht, mit „Power Boosts“ Gewinne zu erzielen, und schließt Szenarien aus, bei denen die Reichweite eines Elektroautos durch kostenpflichtige Updates per Luft erhöht wird. Das verfügbare Abo-Angebot variiert je nach Modell, Markt und Fahrzeugkonfiguration.