21:13 05-02-2026
Epsteins Subaru WRX-Kauf: Warum das manuelle Getriebe den Deal stoppte
Bei der Auswertung der im Fall Jeffrey Epstein veröffentlichten Dokumente stießen Journalisten von SPEEDME.RU auf ein überraschendes Detail aus dem Automobilbereich. Ende 2017 suchte Epsteins Buchhalter Richard Kahn nach einem Subaru WRX für den Fahrer und Assistenten Jojo Fontanilla. Kahn wurde bei dem Händler Carbone Subaru in New York fündig: ein WRX Premium für einen Listenpreis von 28.990 US-Dollar vor Steuern, mit allen Nebenkosten wären es 31.710 Dollar gewesen. Es gab Verhandlungsspielraum, sodass der Preis auf etwa 31.000 Dollar hätte gedrückt werden können.
Kurz vor dem Abschluss des Kaufs fiel Kahn jedoch ein entscheidender Punkt auf: Das Fahrzeug war mit einem manuellen Getriebe ausgestattet. Er informierte Epstein umgehend und riet vom Kauf ab, da ein Automatikgetriebe benötigt wurde. Trotz der günstigen Konditionen wurde der Kauf gestoppt.
Aus der Korrespondenz geht hervor, dass über die Zulassung des Wagens auf den Namen von Jojo Fontanilla oder eine von Epsteins Gesellschaften diskutiert wurde. Zudem bestand die Option, einen Teil des Kaufpreises durch Abzüge von Fontanillas Gehalt zu begleichen. Nach der Stornierung des WRX-Kaufs konzentrierte sich Kahn auf die Suche nach einem Subaru Legacy aus dem Modelljahr 2018, der ausschließlich mit Automatikgetriebe erhältlich war.
In einem markanten Kontrast dazu zeigen die Dokumente, dass Epstein Kahn in seinem Testament 25 Millionen US-Dollar vermachte. Diese Summe sticht besonders vor dem Hintergrund der zuvor unternommenen Bemühungen hervor, beim WRX-Kauf 710 Dollar einzusparen.