02:07 07-02-2026
Hyundai plant neue Elektroautos für Europa bis 2026
Die Hyundai Motor Group will ihre Position auf dem europäischen Markt bis 2026 deutlich stärken. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und nachhaltiger Mobilität. Angesichts verschärfter Umweltvorschriften und wachsender Konkurrenz im EV-Segment betrachtet das Unternehmen Europa als prioritäre Region.
Ein zentraler Termin ist die Premiere des vollelektrischen Staria Electric Minivans, der auf dem Brüsseler Autosalon 2026 enthüllt werden soll. Damit wird das Modell zum größten Elektroauto von Hyundai in Europa und ergänzt die bestehende EV-Palette, die von kompakten Stadtautos bis zu großen SUVs reicht.
Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist die Markteinführung des neuen Kompakt-Elektroautos Ioniq 3, das sich primär an europäische Käufer richtet. Die Produktion soll in der Türkei aufgebaut werden, um Logistikkosten zu senken und die Preiswettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Das neue Modell wird voraussichtlich die Nische der erschwinglichen Elektroautos im Massenmarktsegment besetzen.
Parallel dazu bereitet Hyundai ein Update für das Ioniq 6-Modell vor, bei dem die Aerodynamik und digitale Features verbessert werden. Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf die sportlichen Versionen der N-Baureihe, die das Markenimage angesichts zunehmender Konkurrenz durch elektrische Rivalen stärken sollen.
Gleichzeitig treibt Hyundai seine Wasserstoff-Aktivitäten weiter voran. Die zweite Generation des Brennstoffzellen-Crossovers NEXO ist für den Marktstart Anfang 2026 geplant.
Insgesamt spiegeln diese Schritte die Strategie von Hyundai wider, die Präsenz in Europa durch neue Elektrofahrzeuge, lokale Produktion und ein erweitertes Technologieportfolio zu verstärken.