02:17 08-02-2026
Honda ruft Fahrzeuge wegen möglichem Sitzdefekt zurück
Honda ruft in den USA eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen der Modelljahre 2023 und 2024 zurück. Grund ist ein möglicher Defekt am Fahrersitz. Laut der National Highway Traffic Safety Administration liegt die Ursache in einem Softwarefehler der Roboteranlage, die die Schrauben der Sitzhöhenverstellung festzieht.
Dieser Fehler könnte dazu geführt haben, dass die Schrauben nicht korrekt angezogen wurden. Im Laufe der Zeit könnten sie sich lockern oder sogar herausfallen. Die Folge wäre ein nicht sicher befestigter Sitz, was das Verletzungsrisiko bei einem Unfall erhöht. Als Zulieferer des Sitzrahmens wird Adient genannt. Honda erklärte, dass in der Produktion Rahmen verbaut wurden, die der Lieferant eigentlich als Ausschuss markiert hatte.
Betroffen sind der Honda Accord und Accord Hybrid des Modelljahres 2023 sowie der Honda Pilot und HR-V von 2024. Zudem sind sechs Fahrzeuge des Acura Integra involviert. Das früheste betroffene Fahrzeug wurde am 4. April 2023 produziert, das späteste am 26. Januar 2024.
Die Händler wurden am 30. Januar 2026 informiert und werden den Fahrersitzrahmen kostenlos durch einen korrekt montierten ersetzen. Die Fahrzeughalter werden bis spätestens 9. März 2026 per Post benachrichtigt.
Hintergrund: Der Zulieferer führte im Januar 2024 eine zusätzliche Drehmomentkontrolle ein und aktualisierte die Software der Anlage einen Monat später. Dieser Rückruf betrifft Fahrzeuge, die vor diesen Änderungen gebaut wurden – darunter auch einige bereits im Einsatz befindliche Modelle des Jahres 2026.