04:49 15-02-2026

Ford ruft Kuga PHEV wegen Batterieproblemen zurück

Ford hat erneut einen Rückruf für den Kuga PHEV vor dem Facelift gestartet. Das Programm betrifft Fahrzeuge aus den Baujahren 2019 bis 2024 mit Hochvoltbatterien von Samsung, wie SPEEDME berichtet. Der Hersteller hatte zuvor bereits eine Softwareaktualisierung durchgeführt, um defekte Zellen zu erkennen, doch das Problem war damit nicht vollständig gelöst.

Laut Ford gab es vier bestätigte Fälle von thermischem Durchgehen – dabei entweichen heiße Gase nach einem Kurzschluss in der Batterie. Alle Vorfälle ereigneten sich entweder am Ende des Ladevorgangs oder wenn ein voll geladenes Fahrzeug weiter an der Stromquelle angeschlossen blieb. Die Besitzer betroffener Autos erhielten neue Batteriepakete.

Als neue Maßnahme empfiehlt Ford vorübergehend, das Laden auf 80 Prozent zu begrenzen. Diese Funktion ist im Fahrzeugmenü verfügbar und soll die Belastung der Batteriezellen reduzieren. Die aktualisierte Software soll laut Hersteller das thermische und elektrische Verhalten der Zellen präziser überwachen und so das Überhitzungsrisiko minimieren.

Die neue Firmware-Version ist für Mitte 2026 geplant. Anschließend erhalten Kuga-PHEV-Besitzer Einladungen zu Servicezentren. Diese Situation zeigt, dass trotz technologischer Fortschritte die Zuverlässigkeit von Hochvoltbatterien ein entscheidender Faktor für das Vertrauen in Hybrid- und Elektromodelle bleibt.