23:57 15-02-2026

Ford plant möglichen Mustang Raptor als Offroad-Variante

Ford setzt verstärkt auf Offroad-Versionen seiner Modelle. Im Unternehmensbericht wies CEO Jim Farley darauf hin, dass die Nachfrage nach Fahrzeugen mit der Raptor-Bezeichnung weiter wächst. Veränderte EPA-Anforderungen ermöglichen es der Marke zudem, im Segment der Hochleistungs-Geländewagen mutiger zu denken.

Der Mustang wurde zwar nicht direkt genannt, doch er erscheint als logischster Kandidat für eine Erweiterung der Raptor-Familie. Das ergibt Sinn, denn Branchenquellen zufolge war die aktuelle Modellarchitektur von Anfang an für Allradantrieb ausgelegt: Die Vorderradnaben weisen eine verzahnte Konstruktion auf, was auf potenzielle Kompatibilität mit einem AWD-System hindeutet.

Frühere Berichte deuteten auf eine mögliche Version mit 5,0-Liter-V8-Motor, 10-Gang-Automatikgetriebe und elektronischem Mitteldifferential hin. Durch erhöhte Bodenfreiheit, verstärkte Fahrwerkskomponenten und Offroad-Abstimmung könnte Ford nicht nur eine Crossover-Variante, sondern einen vollwertigen Mustang Raptor schaffen. Eine noch extremer ausgelegte Raptor-R-Modifikation bleibt ebenfalls im Bereich des Möglichen.

Das Interesse an der Raptor-Baureihe bleibt in den USA ungebrochen – diese Versionen machen über 20 Prozent der Verkäufe aus. Diese wirtschaftliche Rechtfertigung ist bedeutsam, denn der Mustang ist Fords einziges größeres Modell ohne Offroad-Variante, was den Fall für eine solche Version stärkt. Sollten die Pläne konkret werden, könnte 2026 der ungewöhnlichste Mustang aller Zeiten entstehen: ein Fahrzeug, das klassisches Muscle-Car-Erbe mit Geländetauglichkeit verbindet.

Die Idee eines Mustang Raptor klingt radikal, doch der Markt zeigt seit langem, dass Käufer für unkonventionelle Formate offen sind. Gelingt es Ford, den Charisma eines V8 mit der Offroad-Philosophie der Raptor-Modelle zu vereinen, könnte dieses Projekt vom Experiment zum neuen Trend werden.