22:48 02-03-2026
Neue Kraftfahrzeugsteuer in Großbritannien: Mehrkosten für Autobesitzer
Ab dem 1. April treten in Großbritannien Änderungen der Kraftfahrzeugsteuer (VED) in Kraft, die für die meisten Autobesitzer eine höhere Steuerbelastung bedeuten. Der Standardsatz für Fahrzeuge, die nach 2017 zugelassen wurden, steigt von 195 auf 200 Pfund. Für Modelle mit einem CO2-Ausstoß von über 255 g/km erhöht sich die maximale Zahlung im ersten Jahr auf 5.690 Pfund.
Davon betroffen sind nicht nur Luxusmodelle wie der Ferrari Purosangue oder der Porsche Cayenne, sondern auch bestimmte Versionen des Ford Mustang 5.0 V8 und des Ranger 2.0 TD EcoBlue. Auch die Zusatzsteuer für teure Fahrzeuge steigt von 420 auf 435 Pfund.
Ford weist jedoch auf einen entscheidenden Punkt hin: Viele seiner Pick-ups sind als leichte Nutzfahrzeuge (LGVs) und nicht als Personenkraftwagen eingestuft. Dadurch sind sie von der Zusatzsteuer für teure Fahrzeuge befreit und unterliegen einem festen jährlichen VED-Satz von 345 Pfund. Diese Regelung gilt für Fahrzeuge, die nach dem 1. März 2001 zugelassen wurden, einschließlich Elektroversionen.
Elektrofahrzeuge sind inzwischen nicht mehr von der VED befreit, und ab 2028 ist ein kilometerbasiertes Zahlungssystem geplant. Der Anstieg der anfänglichen Steuer könnte die Kaufentscheidungen erheblich beeinflussen, insbesondere im Segment leistungsstarker Benzin- und Dieselmotoren.