14:48 04-03-2026

Stellantis stärkt Markenidentität bei Umstellung auf Elektrofahrzeuge

Auf einer Designkonferenz in Rüsselsheim erläuterten Stellantis-Manager ihre Strategie zur Weiterentwicklung der Marken des Konzerns während der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Laut Gilles Vidal, dem Designchef der Gruppe, geht es darum, die Eigenständigkeit und Individualität jeder der zwölf Marken zu stärken, damit Kunden deren Kernwerte klar erkennen können.

Der Wechsel zu Elektro-Plattformen biete neue Möglichkeiten für Proportionen und Aufbau, so Vidal. Allerdings warnte er davor, dass eine allzu futuristische Ästhetik die Marktakzeptanz negativ beeinflussen könnte.

Mark Adams, Chefdesigner bei Opel, ergänzte, dass Käufer in erster Linie ein attraktives Auto wollten – unabhängig vom Antrieb. Umfrageergebnisse zeigten, dass Kunden nicht zwingend ein radikal unkonventionelles Aussehen verlangten, nur weil ein Fahrzeug elektrisch fahre.

Opel folgt einer Designphilosophie namens 'Purity', die Modernität mit einer zurückhaltenden Formensprache verbindet. Beispiele sind der überarbeitete Astra mit der Vizor-Front und dem Pure-Panel-Interieur. Der nächste Schritt wird der neue Corsa sein, der bis Jahresende erwartet wird.

Das Unternehmen plant zudem, kräftigere Farben in den Innenräumen wieder einzuführen. Das Management ist überzeugt, dass der Markt für mehr Vielfalt im Interieur-Design bereit ist. Dieser Ansatz wird das Erscheinungsbild neuer Fahrzeuge prägen, die 2026 im Rahmen der breiteren Stellantis-Strategie zur Stärkung der Markenidentität im Elektrozeitalter auf den Markt kommen.