17:13 04-03-2026

Seat bleibt wichtige Marke für Volkswagen mit Hybrid-Plänen

Der Seat-Chef Markus Haupt hat bestätigt, dass die spanische Marke ein wichtiger Bestandteil der Strategie des Volkswagen-Konzerns bleibt. Trotz des schnellen Wachstums von Cupra gibt es keine Pläne, Seat auslaufen zu lassen. Stattdessen soll die Modellpalette weiter ausgebaut werden.

Haupt zufolge existiert bereits ein Fahrplan für die Erneuerung der Fahrzeuge. Für 2027 sind Mild-Hybrid-Versionen von Ibiza und Arona vorgesehen, während 2028 vollwertige Hybridmodelle des Seat Leon folgen sollen. Weitere Updates für die Leon-Familie werden bis 2029 erwartet.

Im Konzern gelten Seat und Cupra als komplementäre Marken. Seat wird sich auf erschwingliche Modelle mit teilweiser Elektrifizierung konzentrieren, während vollelektrische Fahrzeuge vorerst unter dem Dach von Cupra bleiben. Diese Ausrichtung ist sinnvoll, denn sie hilft der Marke, die europäischen CO2-Grenzwerte einzuhalten und gleichzeitig das Kundeninteresse zu wahren. Laut Unternehmensangaben wächst die Nachfrage nach Elektroautos nicht so schnell wie erwartet, und die Zahlungsbereitschaft für teure E-Modelle sinkt.

Voll elektrische Versionen einiger Seat-Modelle könnten theoretisch in der Zukunft entstehen. Ein elektrischer Ibiza wird jedoch vor 2029 nicht in Betracht gezogen, da solche Lösungen derzeit noch zu kostspielig sind.

Insgesamt wird Seat weiterhin erschwingliche, teilweise elektrifizierte Modelle entwickeln, die ab 2026 auf den Neuwagenlisten stehen könnten. Damit behält die Marke ihre Rolle als Volumenmarke von Volkswagen.