02:33 06-03-2026
Ford Super Duty Produktion erholt sich nach Bränden bei Novelis
Das Aluminium aus dem Werk von Novelis wird für die Herstellung der beliebtesten Pick-ups und SUVs von Ford verwendet. Folglich wirkte sich die durch die Brände ausgelöste Krise unweigerlich auf die Produktionszahlen dieser Modelle aus.
Konkret verzeichnete die Produktion des Ford Super Duty im Januar einen deutlichen Rückgang. Im Werk Kentucky sank die Ausbringung von 27.818 Einheiten im Dezember auf 14.190 im Januar – ein Minus von 13.628 Fahrzeugen oder 49 Prozent. Im Werk Ohio wurden im Januar 1.139 Super-Duty-Pick-ups produziert, nach 1.772 im Vormonat. Das entspricht einem Rückgang von 633 Einheiten oder fast 36 Prozent. Insgesamt belief sich die Super-Duty-Produktion im Januar auf 15.239 Fahrzeuge. Das sind 14.261 weniger als im Vormonat und bedeutet einen Rückgang um 48 Prozent.
Bereits im Folgemonat Februar hatte sich die Super-Duty-Produktion jedoch wieder auf das Niveau vor den Bränden eingependelt und erreichte vergleichbare Werte wie im Vorjahreszeitraum. In Kentucky fertigte Ford 29.500 Super-Duty-Fahrzeuge, in Ohio waren es 1.547.
Obwohl die Brände im Novelis-Werk Ford möglicherweise bis zu zwei Milliarden Dollar kosteten, plant der Autobauer, die Produktion des F-150 und des Super Duty bis 2026 hochzufahren. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Verluste auszugleichen und die wachsende Nachfrage zu bedienen, indem Schichtzahlen und Belegschaft in den Werken aufgestockt werden.