13:22 07-03-2026
Jeep Wrangler: Sicherheitsproblem bei Überschlag endlich gelöst
Jeep hat ein Sicherheitsproblem beim Wrangler endlich gelöst, das seit 2019 bestand: Beim kleinen Frontaufpralltest des Insurance Institute for Highway Safety kippte der SUV regelmäßig um. Sowohl 2019 als auch 2022 zeigten die Tests ein hohes Überschlagsrisiko, was auf die schmale Spur, den hohen Schwerpunkt und die spezielle Rahmenkonstruktion zurückzuführen ist.
Bereits 2020 stufte die National Highway Traffic Safety Administration das Überschlagsrisiko des Wrangler mit fast 27 % ein – einer der schlechtesten Werte in seiner Klasse. Erschwerend kamen fehlende Seitenkopfairbags und die Möglichkeit hinzu, das Fahrzeug ohne Dach und Türen zu fahren.
Nach Updates von Stellantis erreicht das Modell 2026 nun eine „akzeptable“ Bewertung im kleinen Aufpralltest, was zu einer insgesamt „guten“ Sicherheitsnote führt. Bei einem Test mit etwa 65 km/h überschlägt sich der SUV nicht mehr, sondern rutscht kontrolliert zur Seite. Jeep erklärte, dass zusätzliche Rahmenverstärkungen wie Führungsschienen wirken und die Aufprallenergie umlenken, sobald das Rad die Barriere berührt.
Der verwandte Gladiator-Pick-up hat das gleiche Upgrade erhalten. Allerdings bleiben beim Wrangler noch Probleme ungelöst. Im Beifahrerseitentest besteht weiterhin ein hohes Verletzungsrisiko für rechtes Bein und Fuß. Wichtig ist auch, dass diese Verbesserung nur für Fahrzeuge gilt, die nach Oktober 2025 gebaut wurden; alle früheren Modelle behalten das bisherige Überschlagsrisiko.