07:10 09-03-2026

Ford fördert Elektroautos in Europa mit bis zu 10.000 Euro Rabatt

Ford treibt den Verkauf von Elektrofahrzeugen in Europa mit dem staatlich geförderten Auto+ Programm aggressiv voran. Das Unternehmen hat einen eigenen Zuschuss von 4.500 Euro angekündigt, der den staatlichen Bonus für Käufer praktisch verdoppelt.

Zusammen mit verpflichtenden Händlerrabatten könnten die Ersparnisse insgesamt rund 10.000 Euro betragen. Diese Unterstützung senkt die Kosten für Elektroautos erheblich und macht sie im erschwinglichen Segment für 2026 wettbewerbsfähiger.

Das Fördersystem folgt dem EEE-Prinzip – „elektrisch, wirtschaftlich und europäisch“. Elektrofahrzeuge erhalten automatisch 50 Prozent staatliche Förderung. Liegt der Preis unter 35.000 Euro, kommen weitere 25 Prozent hinzu. Zusatzboni gibt es für die europäische Fertigung und den Einsatz von Batterien aus europäischer Produktion.

Ein Beispiel dafür ist der neue Ford Puma Gen-E. Dieser elektrische Crossover wird in Europa produziert, kostet unter 35.000 Euro und erfüllt alle Programmanforderungen. Mit staatlicher Hilfe und dem eigenen Ford-Bonus könnte der Preis der Basisversion auf etwa 24.000 Euro sinken.

Neben direkten Rabatten erweitert das Unternehmen sein Vorteilspaket für Käufer. Im Rahmen des Power Promise Programms bietet Ford fünf Jahre kostenlose Wartung, eine Batteriegarantie von bis zu acht Jahren oder 160.000 Kilometern sowie eine rund um die Uhr verfügbare Pannenhilfe. Weitere Einsparungen können durch CAE-Zertifikate im Wert von etwa 1.000 bis 1.210 Euro und regionale Förderprogramme entstehen.

Eine Promotion zum 50. Jubiläum von Ford gewährt zudem einen Bonus von rund 1.250 Euro beim Inzahlunggeben eines alten Fahrzeugs. Offizielle Anträge für das Programm sollen nach der Veröffentlichung der Bedingungen im Amtsblatt im Frühjahr 2026 möglich sein, die Förderung gilt jedoch rückwirkend für ab dem 1. Januar gekaufte Autos.

Diese deutlichen Rabatte zeigen, wie stark die Autohersteller den Umstieg auf Elektrofahrzeuge beschleunigen wollen. Sollten die Preise elektrischer Crossover tatsächlich an die von günstigen Benzinmodellen heranreichen, könnte der Markt einen neuen Wachstumsschub erleben.