23:00 18-03-2026
Mercedes A-Klasse bleibt erhalten und wird elektrisch
Mercedes überarbeitet seine Strategie für die Kompaktklasse: Die A-Klasse wird nicht verschwinden, sondern erhält eine neue Generation mit Elektroantrieb. Ursprünglich sollte das Modell vom Markt genommen werden, nun wird es Teil der Elektroflotte der Marke.
Die neue A-Klasse kommt frühestens 2029 und basiert auf der MMA-Plattform. Diese Architektur kommt bereits im CLA zum Einsatz und ermöglicht sowohl rein elektrische als auch hybride Antriebe. Das bietet künftig Flexibilität – von Basismodellen bis hin zu stärkeren Varianten inklusive AMG-Versionen.
Beim Design setzt Mercedes nicht auf experimentelle Formen wie bei EQE und EQS. Die neue A-Klasse behält eine klassische Schrägheckform mit längerer Motorhaube und vertrauten Proportionen. Dieser Punkt ist wichtig: Das Modell bleibt erkennbar und wiederholt nicht die umstrittenen Designentscheidungen früherer Elektroautos der Marke.
Die Reichweite soll auf CLA-Niveau liegen – bis zu 700–780 km nach WLTP. Damit positioniert sich das Modell als Konkurrent zum künftigen Audi A2 e-tron. Gleichzeitig bleibt die A-Klasse das zugänglichste Mercedes-Modell und damit der Einstieg in die Marke.
Aus meiner Sicht ist die Entscheidung für den Verbleib der A-Klasse logisch. Da Käufer in dieser Klasse zunehmend über Elektroautos nachdenken, wäre der Verzicht auf erschwingliche Modelle ein strategischer Fehler gewesen.
Letztlich könnte die neue Mercedes A-Klasse zu einem Schlüsselmodell im Wettbewerb um die besten kompakten Premiumfahrzeuge werden. Dabei werden nicht nur die Technik, sondern auch der Einstiegspreis entscheidende Faktoren sein.