12:18 24-03-2026

Kia Carnival: Klage wegen Sicherheitsrisiko bei Schiebetüren

In den USA verschärft sich ein Rechtsstreit um den Kia Carnival. Besitzer des Minivans behaupten, die Schiebetüren könnten ein Sicherheitsrisiko darstellen, insbesondere für Kinder.

Der Kern der Klage

Die Klage betrifft die Baujahre 2022 und 2023. Die Kläger führen an, die Türen schlössen mit zu großer Kraft. Dies könne zu Verletzungen führen, wenn sich im Moment des Schließens eine Hand oder ein anderer Gegenstand im Türspalt befinde.

Kia hatte zunächst versucht, die Klage abweisen zu lassen, doch das Gericht lehnte den Antrag ab. Die Auseinandersetzung wird daher vor einem US-Bundesgericht fortgesetzt.

Warum eine Rückrufaktion nicht ausreichte

Der Hersteller hatte bereits eine Rückrufaktion durchgeführt. Dabei wurden akustische Warnsignale hinzugefügt und die Software aktualisiert, um die Schließbewegung der Tür zu verlangsamen.

A. Krivonosov

Die Kläger sehen das Problem jedoch nicht als gelöst an. Sie sind der Ansicht, die Quetschschutzeinrichtungen funktionierten weiterhin nicht zuverlässig und böten kein ausreichendes Sicherheitsniveau.

Die Haltung des Gerichts und mögliche Folgen

Kia verweist auf die Genehmigung der Änderungen durch die NHTSA und auf unabhängige Tests, die keine Mängel feststellten. Der Richter wies jedoch darauf hin, dass für die Fortführung des Verfahrens keine tatsächliche Verletzung vorliegen müsse.

In der Praxis bedeutet das, der Prozess geht weiter. Das Urteil könnte nicht nur die Zukunft des Modells beeinflussen, sondern auch die Anforderungen an die Sicherheitssysteme von Familienfahrzeugen insgesamt.