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Jeep Cherokee Produktion pausiert wegen Lieferantenstreit

Die Produktion des neuen Jeep Cherokee wurde vorübergehend eingestellt. Grund ist ein Streit zwischen Stellantis und dem Zulieferer ZF Foxconn Chassis Modules. Es geht um Forderungen nach höheren Vertragspreisen.

Die Montage der Modelle Cherokee und Compass in einem Werk in Mexiko wurde ab dem 14. März ausgesetzt. Der Zulieferer stellte die Teilelieferungen ein und drängte auf zusätzliche Zahlungen. Gerichtsunterlagen zufolge hatte Stellantis bereits einer erheblichen Preiserhöhung zugestimmt und über 26 Millionen Dollar gezahlt, wurde aber später um rund 70 Millionen Dollar mehr gebeten.

Durch gerichtliche Intervention konnten die Lieferungen vorübergehend wieder aufgenommen werden. Das verhinderte Stillstände an anderen Produktionslinien, etwa für den Chrysler Pacifica und den Dodge Charger. Die Produktion in Mexiko soll bald wieder anlaufen.

Trotz der Unterbrechung wird keine Fahrzeugknappheit auf dem Markt erwartet. US-Händler haben bereits mehr als 5.000 Cherokee-Einheiten auf Lager. Falls sich die Parteien nicht einigen können, wird das Gericht ein endgültiges Urteil in dem Streit fällen.