09:02 04-04-2026
Ford setzt auf moderne IT für Elektrofahrzeug-Entwicklung
Ford hat eingeräumt, dass seine IT-Infrastruktur für die Entwicklung moderner Elektrofahrzeuge veraltet war. Laut Konzernchef Jim Farley durften die Ingenieure beim Aufbau des Skunkworks-Teams interne Systeme hinter sich lassen und stattdessen zeitgemäßere Lösungen nutzen.
Konkret setzte das Team auf Design-Software von Dassault, die das Unternehmen zuvor nicht verwendet hatte. Diese Ansätze werden inzwischen auch im Kerngeschäft von Ford übernommen. So ersetzte man etwa ein Teilefreigabesystem, das rund 40 Jahre im Einsatz war.
Der Fokus des neuen Teams lag auf einer universellen Elektroauto-Plattform (UEV), die künftig als Basis für weitere Modelle der Marke dienen soll. Zugleich änderte sich die Fahrzeugentwicklung: Statt des traditionellen linearen Schemas kommt nun ein flexiblerer Prozess zum Einsatz, der Systemintegration betont und die Arbeit beschleunigt.
Die Ford-Führung betont, dass die Skunkworks-Methoden sich von den klassischen, jahrzehntealten Abläufen unterscheiden. In der Praxis bedeutet das, dass einige Lösungen bereits auf die Hauptabteilungen übertragen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – insbesondere gegenüber chinesischen Herstellern. Insgesamt ergibt sich ein klares Bild: Fahrzeuge auf dieser Plattform sollen schneller entwickelt werden und mit modernerer Technik aufwarten.