04:31 08-04-2026

Ford überarbeitet Elektrofahrzeug-Strategie mit Fokus auf erschwingliche Modelle

Ford passt seine Elektrofahrzeug-Strategie angesichts rückläufiger Nachfrage und dem Auslaufen US-amerikanischer Steueranreize an. Laut CEO Jim Farley will der Autobauer die EV-Verkäufe von 100.000 auf 300.000 Einheiten steigern.

Im Jahr 2025 verkaufte Ford 84.113 Elektroautos, was einem Rückgang von 14 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Fokus liegt nun auf der neuen Universal Electric Vehicle (UEV)-Plattform, die für den Massenmarkt und Kostensenkungen entwickelt wurde.

Das erste Modell auf dieser Architektur wird ein mittelgroßer Elektro-Pickup sein, der später im Jahr 2026 debütieren soll. Mit einem Startpreis um die 30.000 US-Dollar wird er das günstigste Elektroauto von Ford. Diese Entscheidung ist bedeutsam, da sie einen Wandel hin zu erschwinglichen Optionen unterstreicht. Die Modellpalette soll um mehrere Karosserievarianten erweitert werden, darunter Zwei- und Drei-Reihen-Crossover, eine Limousine und ein Van. Die UEV-Plattform kann bis zu acht verschiedene Modelle unterstützen.

Insgesamt zielt die Strategie darauf ab, Fords Position in städtischen und massenmarktorientierten EV-Segmenten durch vielseitige, budgetfreundliche Lösungen zu stärken.