10:39 14-04-2026

Vergleich: Alpine A390 GT und Porsche Macan im Test

Der Alpine A390 GT überzeugt mit seiner Agilität, moderner Telematik und Fahrspaß, auch wenn der Energieverbrauch etwas höher ausfällt. Der Macan hingegen punktet mit optimalem Komfort, hochwertiger Innenraumverarbeitung und einem effizienten Ladesystem. Letztlich hängt die Wahl von den Prioritäten ab: Fahrfreude und ein vernünftiges Budget oder Komfort und Effizienz auf langen Strecken.

Unterwegs

Trotz seines beträchtlichen Gewichts meistert der A390 Kurven agil und präzise, was drei individuell gesteuerten Motoren zu verdanken ist. Er bietet ein unübertroffenes Fahrerlebnis, auch wenn die Lenkung mit den Michelin Pilot Sport EV-Reifen weniger direkt wirkt. Der Macan, der etwa 2.400 kg wiegt, zeigt eine ausgezeichnete Wankkontrolle und angenehmes Kurvenverhalten, vermittelt aber etwas weniger emotionale Rückmeldung über die Lenkung.

Im Innenraum

Der Innenraum des Alpine ist geräumig, leidet aber unter einigen toten Winkeln durch die Windschutzscheibenpfeiler und einer schlichten Ergonomie. Der Macan bietet mehr Platz, bequeme umschließende Sitze, höheren Komfort und zusätzlichen Stauraum unter der Motorhaube. Seine aktive Federung gleicht Fahrbahnunebenheiten nahezu aus, auch wenn äußere Geräusche manchmal spürbar sein können.

Kosten

Der Grundpreis des A390 liegt etwa 20.000 Euro unter dem des Macan. Selbst voll ausgestattet bleibt der Alpine unter 86.000 Euro, während die Kosten für den Macan 100.000 Euro übersteigen. Porsche gleicht diesen Unterschied teilweise durch schnellere Ladezeiten und herausragende Straßenleistungen aus.

Fazit

Der Alpine A390 GT beweist, dass Elektroantrieb und Fahrspaß Hand in Hand gehen können. Zwar ist der Porsche Macan 4 teurer, übertrifft seinen Rivalen aber in Komfort und Reichweite. In Sachen Dynamik und Fahrgefühlen führt der Alpine jedoch klar.