07:43 19-04-2026
BMW iX Verkäufe in den USA stark rückläufig
Der BMW iX verliert im US-Markt an Boden. Im ersten Quartal 2026 gingen nur noch 1.788 Fahrzeuge über die Ladentheke – fast 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund zieht BMW die Verkäufe des Modells in der Region effektiv zurück und konzentriert sich auf die nächste Welle von Elektrofahrzeugen. Für die E-Segmente zeigt dies, dass sich selbst Premiummarken neu ausrichten.
Obwohl technologisch ausgereift, erwies sich der iX für den breiten Markt als schwierig. Sein unkonventionelles Design, das einzigartige Konzept und der hohe Preis wirkten sich nachteilig aus. Das Auto selbst machte keinen Versuch, herkömmliche Verbrenner nachzuahmen – eine Entscheidung, die sich als Stärke und Schwäche zugleich entpuppte.
Der iX war als eigenständiges Produkt konzipiert, nicht als Ableitung von Benzinmodellen. Der US-Markt zeigte sich für diesen Ansatz jedoch weniger aufgeschlossen als erwartet.
Trotz rückläufiger Verkäufe diente der iX als wichtige technologische Plattform. An diesem Modell setzte BMW erstmals sein „Shy Tech“-Konzept um und integrierte Funktionen nahtlos ins Design.
Zu den Schlüsselmerkmalen zählten ein elektrochromes Glasdach, ein „selbstheilender“ Kühlergrill und ein minimalistisches Interieur mit Fokus auf digitale Schnittstellen. Diese Elemente fließen nun in die neue Modellgeneration auf Basis der Neue-Klasse-Plattform ein.
Der Abschied vom iX fällt mit den Vorbereitungen für den neuen iX3 und dem Start der Neue-Klasse-Plattform zusammen. BMW setzt auf zugänglichere, massentaugliche Elektroautos, die besser den Markterwartungen entsprechen. In der Praxis bleibt der iX eine Art Brücke zwischen klassischen BMWs und künftigen Modellen, bei denen Software, Batterien und Ökosystem-Integration im Mittelpunkt stehen.