09:14 08-05-2026

Opel Ampera-e Besitzer verlangen von GM die Wiederherstellung vernetzter Dienste

Europäische Besitzer des Opel Ampera-e verlangen von General Motors, die vernetzten Dienste wiederherzustellen, die mit der Abschaltung von OnStar Europe im Dezember 2020 wegfielen. Eine Petition mit dem Titel 'Don't Leave Us in the Dark' wurde auf Change.org gestartet.

Der Ursprung des Problems liegt im Jahr 2017, als Opel und Vauxhall an die Groupe PSA verkauft wurden. Heute gehören diese Marken zu Stellantis, doch der Ampera-e ist mechanisch ähnlich dem in Nordamerika verkauften Chevrolet Bolt EV. Die Besitzer argumentieren, dass ihre Fahrzeuge nach dem Abschied von GM den Zugang zu wichtigen Funktionen verloren haben.

Laut der Petition können die Besitzer weder die Innenraumheizung noch die Klimatisierung per Fernzugriff nutzen, ebenso wenig die Echtzeit-Ladesteuerung, die Diagnose oder die Ortungsdienste. Für Fahrer von Elektroautos sind das keine bloßen Annehmlichkeiten, sondern essenzielle Funktionen zur effektiven Planung von Ladevorgängen und Reichweite.

Die Petenten fordern GM auf, die API für Drittanbieter zu öffnen oder ein Softwareupdate bereitzustellen, das eine Verbindung des Fahrzeugs per Bluetooth oder WLAN mit einem Smartphone ermöglicht. Bisher hat GM noch nicht öffentlich reagiert. Der Fall zeigt, welche Risiken frühe Elektroautos bergen: Digitale Funktionen hängen nicht nur von der Hardware ab, sondern auch von den Entscheidungen der Hersteller.