01:16 22-05-2026
General Motors ruft SUVs von Cadillac, Chevrolet und GMC wegen Schraubenproblemen zurück
Betroffen sind Cadillac Escalade, Chevrolet Tahoe und Suburban sowie GMC Yukon. Ursache: falsche Schrauben an der Vorderachse bei Fahrzeugen mit 24-Zoll-Rädern. Kostenloser Austausch.
In den USA ruft General Motors große SUVs der Marken Cadillac, Chevrolet und GMC wegen möglicher Schraubenprobleme an der Vorderachse zurück. Der Rückruf (NHTSA-Kampagne 26V304) umfasst 2.464 Fahrzeuge der Baujahre 2025 und 2026 – darunter Cadillac Escalade und Escalade ESV, Chevrolet Tahoe und Suburban sowie GMC Yukon und Yukon XL.
Das Problem tritt nur bei Fahrzeugen mit 24-Zoll-Rädern auf. Laut GM könnten Händler beim Einbau des optionalen Bremspakets RPO 5JL oder bei Wartungsarbeiten an den vorderen Radnaben die falschen Schrauben verwendet haben. Diese können sich mit der Zeit lockern oder verformen.
Sollte eine Schraube während der Fahrt brechen oder sich vollständig lösen, verteilt sich die Last auf die restlichen drei Befestigungselemente. Das kann zu teilweisem Kontrollverlust führen und das Unfallrisiko erhöhen. Fahrer könnten vorher Geräusche oder Vibrationen an der betroffenen Radnabe bemerken.
GM weist die Händler an, die Schrauben der linken und rechten vorderen Radnabe kostenlos zu ersetzen. Die Fahrgestellnummern der betroffenen Fahrzeuge sind seit dem 14. Mai 2026 auf der NHTSA-Website abrufbar. Ab dem 29. Juni 2026 werden Besitzerbriefe verschickt. Zudem hat der Hersteller einen Auslieferungsstopp verhängt: Händler dürfen die betroffenen Fahrzeuge weder ausliefern, verkaufen, versteigern noch nutzen, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.
Für Besitzer ist dies eine Erinnerung daran, dass Symptome wie Vibrationen bei großen Rädern nicht als einfaches Auswuchten abgetan werden sollten. Bei einem schweren SUV sind Radnabenschrauben keine nebensächliche Hardware – sie sind buchstäblich das, worauf das Fahrverhalten beruht.