BMW 120 Original: Günstigster Einstieg in den 1er in Japan
BMW 120 Original in Japan: Günstigster 1er ab 4,8 Mio Yen. Serienmäßig mit Mild-Hybrid, 154 PS und Driving Assistant. Verzicht auf Extras senkt den Preis.
Mit dem neuen 120 Original macht BMW den 1er in Japan erschwinglicher. Zum Preis von 4.800.000 Yen (rund 30.100 Dollar bzw. 2,16 Millionen Rubel) bildet er den günstigsten Zugang zum kleinsten Modell der Marke.
Der Preisnachlass ist zwar nicht riesig, aber spürbar. Im Vergleich zum bisherigen Basis-1er kostet der 120 Original 190.000 Yen weniger (etwa 1.200 Dollar bzw. 85.700 Rubel). BMW hat das durch eine gestraffte Ausstattungsliste erreicht – nur das Nötigste für eine Basisversion bleibt erhalten.
Ganz kahl kommt der 120 Original aber nicht daher. Mild-Hybrid-System, Driving Assistant und Digital Key Plus sind weiterhin an Bord. Der Antrieb bleibt unverändert: ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 154 PS und 240 Nm. Käufer sparen also an der Ausstattung, nicht an der Leistung – im Vergleich zum regulären BMW 120.
Zum japanischen 1er-Programm gehören auch der Diesel 120d und der M135. Der M135 ist die einzige Allradversion (xDrive) und mit 7.280.000 Yen (etwa 45.600 Dollar bzw. 3,28 Millionen Rubel) das teuerste Modell.
Für BMW ist dieser Schritt logisch. In Japan schätzen Kunden kompakte Abmessungen, Markenprestige und einen niedrigen Einstiegspreis – vor allem bei einem Stadtheck, weniger bei einer großen Limousine oder einem SUV. Der 120 Original macht den BMW-Schriftzug erschwinglicher, ohne dass der Wagen zum Billigauto wird.
In Zukunft könnte der 1er ein von der Neuen Klasse inspiriertes Facelift bekommen, mit neuer Front und stark überarbeitetem Innenraum. Aber zunächst verfolgt BMW ein pragmatisches Ziel: das kompakte Modell für diejenigen attraktiv zu halten, die Premium wollen, aber bei den Optionen auf den Preis achten.