Der GT40 kommt zurück auf die Bühne — diesmal ohne Ford
Cape Advanced Vehicles enthüllt am 18. Juni einen neuen Mittelmotor-Supersportwagen. Bis zu 800 PS und die Le-Mans-Lackierung von 1966.
Der Erbe des Ford GT40 meldet sich zurück im Rampenlicht — und Ford hat damit nichts zu tun. Das südafrikanische Unternehmen Cape Advanced Vehicles bringt einen brandneuen Mittelmotor-Supersportwagen unter dem Arbeitsnamen Special Project. Das Datum ist kein Zufall: der 18. Juni, genau 60 Jahre nach jenem Tag, an dem der GT40 Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans öffentlich vorführte.
CAV ist seit Langem für erstklassige GT40-Repliken und Restomods bekannt. Doch Special Project ist kein Klon mehr. Es ist eine eigene Geschichte. Und trotzdem schreien die Teaser geradezu ihre Verwandtschaft mit der Legende der 60er hinaus.
Schauen Sie genau hin. Vier vertikale Rückleuchten auf einer Aluminium-Konsole — eine präzise Anspielung auf die Lichttechnik des klassischen GT40. Die Lufteinlässe am Heck — reinster Mk II, jene Version, die 1966 die Konkurrenz erledigte. Und ein Teaser lässt keinen Zweifel: hellblauer Lack mit goldener Startnummer 1 — die Lackierung, in der der GT40 vor 60 Jahren das Podium in Le Mans bestieg.
Unter der Karosserie steckt ein Carbon-Aluminium-Monocoque mit integriertem Dach und integrierten Säulen. Front und Heck sitzen auf stranggepressten Strukturhilfsrahmen. Laut einer Quelle peilt CAV einen 500 PS starken Saug-V8 an — oder bis zu 800 PS mit Aufladung. Eine moderne Interpretation der GT40-Idee, aber ohne Ford. Ironisch? Vielleicht. Aufregend? Auf jeden Fall.