Ford hat endlich abgedrückt — das ist der neue Everest-Flagschiff
Ford schreibt in Malaysia die Regeln neu. Der neue Everest Platinum krönt die Baureihe mit 3,0-Liter-V6-Diesel, 21-Zoll-Rädern und Bang-&-Olufsen-Anlage. Der Preis? Heftig.
Ford lässt sich gegenüber malaysischen Käufern nicht mehr lumpen. In Kuala Lumpur feierte der Ford Everest Platinum sein Debüt — die neue Speerspitze des Ranger-basierten Leiterrahmen-SUV. Die Premiere fand auf der Sime Motors MotorExpo 2026 statt, und das Auto ist bereits zu haben.
Der Platinum steht jetzt an der Spitze einer fünfköpfigen lokalen Baureihe, neben Sport, Trend, Titanium und Wildtrak. Doch alle Blicke gelten dem Neuling. Vor allem dem, was sich unter der Haube der Topversion verbirgt.
Die eigentliche Sensation — ein 3,0-Liter-V6-Diesel. Er liefert 250 PS und satte 600 Nm, gekoppelt an eine 10-Stufen-SelectShift-Automatik und einen permanenten Allradantrieb mit intelligenter Drehmomentverteilung. Diese Kombination macht den Top-Everest zur leistungsstärksten und technologisch fortschrittlichsten Version, die je in Malaysia angeboten wurde.
Der zweite Platinum gibt sich bescheidener — ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 170 PS und 405 Nm. Doch auch er bekommt dieselbe 10-Stufen-Automatik, ein elektronisch gesteuertes Verteilergetriebe, eine Hinterachs-Differentialsperre und sechs Fahrmodi: Normal, Eco, Tow/Haul, Slippery, Mud/Ruts und Sand. Im Schlamm oder am Anhänger fühlen sich also beide Versionen gleich souverän.
Von außen verraten den Platinum der schwarze Kühlergrill, der Platinum-Schriftzug auf der Haube, eigene Embleme und mächtige Räder. Der 3.0L bekommt 21-Zoll-Felgen, der 2.0L muss sich mit 20 Zoll begnügen. Innen — Lederpolsterung Platinum, Panoramadach, 12,4-Zoll-Digitalkombiinstrument und ein vertikaler 12-Zoll-Bildschirm des SYNC-4A-Infotainmentsystems mit drahtlosem Apple CarPlay und Android Auto.
Und der ältere 3.0L geht noch weiter. Vordersitze mit 10-fach elektrischer Verstellung, Heizung, Belüftung und Memory für den Fahrer. Obendrauf — eine Bang-&-Olufsen-Audioanlage mit 12 Lautsprechern. Im Sicherheitsarsenal: sieben Airbags, 360-Grad-Kamera, Reifendruckkontrolle, adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, autonome Notbremsung, Totwinkelwarner und Querverkehrswarner hinten.
Was kostet der ganze Spaß? Der Platinum 2.0L kommt auf 348.888 Ringgit (rund 86.500 Dollar), für den Top-3.0L-V6 müssen 430.888 Ringgit hingelegt werden — etwa 106.900 Dollar. Der Preis ist heftig. Aber der Everest ist eben nicht mehr derselbe.