Mercedes-AMG hat das Unmögliche geschafft — und die Warteliste explodiert bereits
Die Bestellbücher öffneten am 27. Mai 2026. Die Produktionsplätze für 2026 sind bereits weg. Neue Käufer warten bis 2027 — das sagt alles über die E-AMG-Nachfrage.
Es scheint, als hätte Mercedes-AMG ins Schwarze getroffen. Das Mercedes-AMG GT 4-Door Coupé startete mit einer derartigen Nachfrage, dass die Produktionsplätze in Sindelfingen für 2026 bereits vergeben sind — und das, obwohl die Bestellbücher erst am 27. Mai 2026 geöffnet wurden. Sie wollen jetzt bestellen? Machen Sie es sich bequem: Auslieferungen beginnen frühestens im ersten Quartal 2027.
Die genaue Quote will Mercedes nicht offenlegen, also sind Rekorde noch verfrüht. Aber die Geschwindigkeit, mit der die Slots verschwunden sind, spricht Bände: Der Wechsel zur Elektromobilität hat AMG-Käufer nicht abgeschreckt. Und das ist, ehrlich gesagt, die eigentliche Schlagzeile. Der neue GT 4-Door steht auf der Plattform AMG.EA — der ersten dedizierten Elektroarchitektur der Marke — und ersetzt den früheren viertürigen Verbrenner-Sportwagen vollständig.
Zum Start gibt es zwei Varianten — beide ernsthaft bedrohlich. Der AMG GT 55 4MATIC+ leistet 600 kW oder 816 PS. Der AMG GT 63 4MATIC+ geht weiter: 860 kW oder 1.169 PS. Laut Mercedes ist das der stärkste straßenzugelassene AMG aller Zeiten. Beide nutzen drei Axialfluss-Elektromotoren und Allradantrieb. Die 800-Volt-Architektur erlaubt Laden mit bis zu 600 kW, die WLTP-Reichweite beträgt bis zu 700 km. Der GT 63 erreicht 100 km/h in 2,1 Sekunden. Für eine viertürige Limousine — fast schon unanständig.
Mercedes-Benz hat zudem kürzlich die Produktion des vollelektrischen VLE im Werk Vitoria in Spanien aufgenommen.