Pavel Pavlov

Amerikas billigste Pickups 2026 — und warum „billig“ kaum noch passt

Ford Maverick holt sich 2026 die Krone des günstigsten neuen Pickups in Amerika. Doch das Wort „günstig“ muss in diesem Ranking ganz schön viel aushalten.

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Einen amerikanischen Pickup „günstig“ zu nennen, klingt fast nach einem Witz. Trotzdem hat das Ranking 2026 endlich entschieden, wem dieser Titel zusteht — und Ford Maverick schnappte sich Platz eins ohne ins Schwitzen zu geraten. Die Basisversion startet bei $28.145. Ein Kompakt-Pickup mit Hybridantrieb, 191 PS, einem Stadtverbrauch von rund 5,6 l/100 km und einer Nutzlast von etwa 680 kg — das ist die Formel, für die Amerikaner ihre Full-Size-Monster eintauschen.

Platz zwei geht an den Hyundai Santa Cruz mit einem Einstiegspreis von $29.750. Dahinter ein dichtes Feld: Toyota Tacoma, Chevrolet Colorado, Ford Ranger und Nissan Frontier. Auch die Full-Size-Schwergewichte haben sich in die Top 10 gedrängt — Chevrolet Silverado 1500, Ford F-150 und GMC Sierra 1500, das Schlusslicht bildet der GMC Canyon. Die gesamte Top-10 bewegt sich grob zwischen $28.000 und $39.000. Das Wort „grob“ ist der Haken: ein paar zusätzliche Optionen, und der Preis schießt weit darüber hinaus.

Das Fazit ist unangenehm, aber ehrlich: die Ära wirklich erschwinglicher amerikanischer Pickups ist vorbei. Der Maverick ist die Wahl für alle, die in der Stadt leben und jeden Liter Sprit zählen. Aber für ernsthaftes Ziehen, Baustellen und echte gewerbliche Lasten muss man trotzdem tiefer in die Tasche greifen — und in Richtung Silverado, F-150 und ihrer größeren Verwandten schauen.

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