Pavel Pavlov

Maserati verwischt die Grenze zwischen Browser und Showroom — und das sieht man

Der neue Maserati Web-Konfigurator verspricht ein kinoreifes Erlebnis: 3D-Umgebung, 21:9-Breitbild und eine Bildqualität, die endlich mit dem Showroom mithält.

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Maserati hat beschlossen, dass die Konfiguration eines Autos im Browser sich anfühlen soll wie ein Besuch im Showroom — und den Online-Konfigurator für GranTurismo, GranCabrio und Grecale komplett überarbeitet. Der Launch fällt ins Jubiläumsjahr des Trident-Logos, und die Marke verkauft das nicht als Kosmetik. Es sei, so heißt es aus Modena, ein neues Kapitel des Kundenerlebnisses.

Der größte Einsatz: fotorealistische Visualisierung. Der Konfigurator setzt das Auto in eine 3D-Umgebung im Breitbildformat 21:9 — jenem Format, das man aus dem Kino kennt. Maserati behauptet, die Bildqualität sei nun vergleichbar mit dem, was Käufer beim Händler tatsächlich sehen. Konfigurieren lässt sich auf jedem Gerät und in jedem Markt.

Das Unternehmen besteht darauf: kein technisches Update, sondern eine neue Kundenumgebung. Die Idee ist simpel — die Grenze zwischen Online-Konfiguration und Showroom-Besuch soll verschwinden. Auto im Netz zusammenstellen, beim Händler weitermachen. Oder umgekehrt.

Damit setzt Maserati noch entschlossener auf den Digitalvertrieb und verwandelt den Konfigurator von einer trockenen Optionsliste in ein visuelles Schaufenster für teure Modelle. Im Luxussegment zählt das: Hier wählen Käufer weniger nach Datenblatt als nach Farbe, Veredelung und dem Gesamteindruck des Wagens.

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