Die chinesische Welle hat Holland erreicht — und das ist erst der Anfang
Nach Omoda und Jaecoo kommt jetzt das Mutterschiff. Drei SUV auf einen Schlag, Preise stehen schon fest.
Die chinesische Welle hat die Niederlande in voller Breite erreicht. Nach Omoda und Jaecoo betritt jetzt der Konzern selbst unter eigenem Namen den Markt — Chery. Und zwar nicht mit einem Modell, sondern gleich mit drei Crossovern. Tiggo 4, Tiggo 7 und Tiggo 8 sind bereits bestellbar, die ersten Auslieferungen laufen im September.
Den Anfang macht der Tiggo 4. Ein B-SUV von 4,32 m Länge, 430 Liter Kofferraum und einem Preisschild zwischen 29.000 und 32.000 Euro. Unter der Haube arbeitet Cherys Super-Hybrid-System mit einem 1,5-Liter-Benziner und einer Systemleistung von 163 PS. Angegebener Verbrauch — 5,3 Liter auf 100 km. Bescheiden? Nach heutigen Maßstäben fast schon asketisch.
Dann wird es größer. Der Tiggo 7 legt 23 Zentimeter in der Länge zu (4,55 m) und 54 Liter im Kofferraum (484 l). Aber die eigentliche Schlagzeile: Das ist bereits ein Plug-in-Hybrid — fast 280 PS Systemleistung, eine LFP-Batterie mit 18,4 kWh und bis zu 90 km rein elektrische Reichweite. Preis — 34.000–38.000 Euro.
Und der Tiggo 8 setzt alles auf eine Karte. Gleiche PHEV-Technik mit 279 PS, aber gestreckt auf 4,72 m, der Kofferraum bläht sich auf unglaubliche 889 Liter auf. Preis — 41.000–43.000 Euro. Merken Sie sich die Reihenfolge: Omoda, Jaecoo, jetzt Chery. Das ist kein Ziel. Das ist der Anlauf.