Pavel Pavlov

Honda hat Detroit auf eigenem Boden ausgespielt

Fünf Honda- und Acura-Modelle besetzen die halbe Top 10 des Cars.com American-Made Index 2026. Tesla führt weiter — doch Honda hat Detroit auf Detroits eigenem Boden geschlagen.

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Eine japanische Marke — und amerikanische Werke. Honda hat den Cars.com American-Made Index 2026 nach der Zahl der Modelle in den Top 10 angeführt. Fünf Fahrzeuge von Honda und Acura schafften es unter die ersten zehn: Ridgeline, Odyssey, Accord, Passport und Acura MDX. Die Hälfte der begehrtesten Liga gehört den Japanern. Und das, obwohl Tesla Model 3 das Gesamtranking zum sechsten Jahr in Folge anführt.

Cars.com bewertet Autos nicht allein nach dem Ort der Endmontage. In die Rechnung fließen der Anteil amerikanischer und kanadischer Bauteile, das Herkunftsland der Motoren und Getriebe sowie die Mitarbeiterzahl in den US-Werken der Marke ein. Hondas Logik ist einfach und konsequent: Autos nah am Käufer bauen und auf die lokale Industriebasis setzen.

So sieht die Aufstellung 2026 aus: Honda Ridgeline auf Platz 5, Odyssey auf 6, Accord auf 8, Acura MDX auf 9 und Honda Passport auf 10. Zwei weitere Acura — RDX und Integra — landeten in den Top 20. Ridgeline, Odyssey und Passport laufen im Werk in Lincoln, Alabama, vom Band. Accord und Integra werden in Marysville, Ohio, gebaut. MDX und RDX stammen aus East Liberty, ebenfalls Ohio.

Und jetzt das eigentlich Spannende. In den 21 Jahren des Index landeten Honda-Modelle öfter in den Top 10 als alle anderen. Zwischen 2006 und 2026 kamen Honda und Acura auf 57 solcher Autos. General Motors — 53. Toyota — 40. Ford — gerade einmal 31. Die Japaner haben die Amerikaner auf deren eigenem Spielfeld überspielt. Mehr noch: Hondas Werk in Alabama ist die produktivste Fabrik in der gesamten Geschichte des Rankings — kein anderes US-Werk hat mehr Top-10-Modelle hervorgebracht.

hondanews.com