Vlad Komarov

BMW M will einen neuen M1 — und der XM ist keine Antwort

Frank van Meel spricht es offen aus. Er will einen neuen M1 mit Mittelmotor. Der XM zählt nicht. Und der Design-Chef von BMW M ist genauso weit.

Tarantas News zu Ihren bevorzugten Google-Quellen hinzufügen

BMW M kommt immer wieder auf denselben Traum zurück. Ein Supersportler mit Mittelmotor im Geiste des Original-M1 — und nein, der XM zählt nicht. M-Chef Frank van Meel verbirgt es nicht mehr: „Ich liebe den Original-M1, und ich würde liebend gern einen neuen bauen.“

BMW-M-Designchef Oliver Heilmer bestätigt, dass sein Team ständig über so ein Auto nachdenkt. Aber Träumen reicht nicht. Es braucht den richtigen Moment, freie Ressourcen und grünes Licht von der BMW Group. Bisher ist keine dieser Bedingungen erfüllt. Das Auto wird nicht für eine Markteinführung vorbereitet — aber abgehakt hat die Idee auch niemand.

Der Original-BMW-M1 wurde von 1978 bis 1981 gebaut und bleibt der einzige echte Mittelmotor-Supersportler der Marke. Seitdem ist München zweimal nah dran gewesen. 2008 erschien das Hommage-Konzept — die geplante V10-Serienversion wurde nie gebaut. 2019 folgte der Vision M Next: ein Hybrid mit aufgeladenem Reihensechszylinder, rund 600 PS, null auf 100 km/h in drei Sekunden. Laut der Quelle war das Projekt ernsthaft auf Serie ausgerichtet, doch Pandemie und Kostenangst haben es getötet.

Separat arbeitet BMW M aktuell an einem Kleinserien-„Traumauto“ für Sammler. Eine direkte Verbindung zur M1-Wiedergeburt bestätigt das Unternehmen nicht. Damit bleibt der potenzielle Nachfolger der Legende unter den Sportwagen des Jahres 2026 genau dort, wo er die letzten fünfundvierzig Jahre war. In den Träumen der BMW-M-Führung.

press.bmwgroup.com