Vlad Komarov

Maserati hat sein Logo in den Himmel geschossen — jetzt leuchtet es als Sternbild

Zum 100. Geburtstag des Dreizack-Logos macht Maserati daraus ein echtes Sternbild zwischen Löwe und Bärenhüter — jede der 100 Sterne ausgewählt von INAF-Astronomen.

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Maserati hat seinen Dreizack ins All geschickt — und das im wörtlichen Sinn. In dem Jahr, in dem das legendäre Emblem genau 100 Jahre alt wird, präsentieren die Italiener die Initiative Trident Stars und verwandeln das Markenlogo in ein echtes Sternbild am Nachthimmel.

Die Geschichte des Logos beginnt 1926: Damals tauchte der Dreizack erstmals am Rennwagen Tipo 26 auf, der noch in derselben Saison die Targa Florio gewann. Hundert Jahre später entscheidet die Marke, dass dieses Jubiläum mehr verdient als eine x-beliebige Werbekampagne — nämlich einen Platz unter den Sternen. Ganz wörtlich.

Das neue Sternbild besteht aus 100 Sternen — einer für jedes Jahr, das das Emblem existiert. Es liegt zwischen den Sternbildern Löwe und Bärenhüter, die Sterne selbst sind so angeordnet, dass sie die Kontur des Dreizacks nachzeichnen. Entwickelt wurde das Projekt mit den Forschern des INAF — der Astronomischen Sternwarte Padua, Maurizio Pajola und Anna Lucchetti.

Jeder Stern ist einem Menschen gewidmet, der zur Geschichte von Maserati beigetragen hat: treuen Kunden, Mitarbeitern, Sammlern klassischer Modelle, Besitzern von Maserati-Fuoriserie-Wagen, Markenbotschaftern und Gentleman-Drivers, die einen GT2 oder MCXtrema auf die Rennstrecke bringen. Und der spannendste Teil — jeder Stern hat eine doppelte Natur. Das digitale Pendant ist über einen Smart Contract auf der Blockchain abgesichert, das physische kommt mit einem Zertifikat für einen echten, real existierenden Stern im All.

Parallel dazu hat Maserati seinen Online-Konfigurator runderneuert — und das mit demselben Ehrgeiz. 3D-Welten, Breitbildaufnahmen im kinotauglichen Verhältnis 21:9, fotorealistische Darstellung. Das Auto schwebt nicht länger in einem gesichtslosen Nichts, sondern wird zum Helden von Szenen, die nach italienischem Stil und Luxus atmen. Farben, Materialien, Verarbeitung, Personalisierungsdetails — alles lässt sich jetzt so begutachten, wie es früher nur im Showroom möglich war.

Vor hundert Jahren glänzte der Dreizack zum ersten Mal auf der Motorhaube eines Rennwagens. Heute glänzt er am Himmel. Zufall? Wohl kaum.

maserati.com