Pavel Pavlov

Der elektrische GLC EQ kühlt jetzt den Rücken, ganz ohne das große teure Paket

Bisher steckte die Sitzbelüftung im teuren Premium-Plus-Paket. Jetzt lässt Mercedes sie beim elektrischen GLC EQ einzeln bestellen, doch Pflicht-Extras treiben die Endsumme spürbar nach oben.

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Manchmal zählen nicht Megawatt oder Reichweite, sondern schlicht die Kühle im Rücken an einem heißen Sommertag. Mercedes-Benz scheint zugehört zu haben: Die Sitzbelüftung für den neuen vollelektrischen GLC EQ lässt sich jetzt als Einzeloption bestellen. Bisher hielt sie das teure Premium-Plus-Paket in Geiselhaft — wer Belüftung wollte, musste alles nehmen. Diese Kopplung ist nun gelöst.

Was ist enthalten? Eine dreistufige Belüftung und eine dreistufige Heizung der Vordersitze. In Deutschland kostet das 928,20 €. Doch zu früh gefreut: völlig frei ist die Option nicht. Zum Bestellen braucht es mindestens die ARTICO-Kunstlederausstattung für 267,75 € — dazu das Paket AMG Line oder AMG Line Plus. Und das sind noch einmal 3451 beziehungsweise 7556,50 €.

Und hier steckt der eigentliche Haken. In der Basisversion des GLC EQ bleibt die Sitzbelüftung weiterhin nicht verfügbar. Gar nicht. Das unterscheidet den Elektro-Crossover vom Benziner- und Diesel-GLC, wo sich die Belüftung sogar mit Komfortsitzen kombinieren lässt. Das Fazit ist einfach: Die Option ist näher gerückt, doch wegen der Pflichtbedingungen kann die Endsumme trotzdem unangenehm überraschen.

Zuvor hieß es, Mercedes-Benz könnte die Produktion der kleinen G-Klasse in Ungarn aufbauen.

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