Diesen G-Class dürfen Amerikaner nie kaufen — nur 35 Stück gibt es weltweit
Nur 35 Exemplare, ein Wüstenlack, der mit dem Licht die Farbe wechselt, und das Schild „1 of 35“ — der AMG G 63 Mirage Edition bleibt im Nahen Osten. Die USA warten stattdessen auf den Baby-G.
Mercedes hat sich erneut den G-Class vorgenommen — und wieder eine Version gebaut, die fast niemand kaufen kann. Der AMG G 63 Mirage Edition ist auf gerade einmal 35 Exemplare limitiert, und das Ziel ist diesmal alles andere als zufällig: Die gesamte Serie geht ausschließlich in den Nahen Osten. Der Name spielt auf eine Wüstenspiegelung an — jenen Trugbild-Effekt, bei dem Licht und glühende Luft ein fernes Objekt in ein flirrendes Bild verwandeln.
Der größte Trumpf der Version ist die Farbe. Der Lack Manufaktur Made to Measure Verde Silver Magno wechselt seinen Ton je nach Licht, Tiefe und Bewegung der Karosserie. Das ist im Segment der ultrateuren SUV kein neuer Kniff, doch am kantigen G-Class wirkt er besonders stark: Die Silhouette bleibt bis zur letzten Niete unverkennbar, während das seltene Finish den Wagen sofort in Sammlerterrain rückt.
Dann kommen die Details, um die es eigentlich geht. 22-Zoll-Schmiederäder AMG cross-forged in Tech Gold, ein Einsatz auf der Reserveradabdeckung mit der Aufschrift „1 of 35“, Polsterung in Platinum White und der markante G-Class-Haltegriff mit dem Namen der Edition. Unter der Haube — keine Überraschung: Der 4,0-Liter-Biturbo-V8 aus dem AMG G 63 bleibt unangetastet. Hier sollte sich auch nichts ändern — die Mirage Edition dreht sich um das Image, nicht um Pferdestärken.
Der Sinn einer solchen Version hat nichts mit Geländetauglichkeit zu tun. Im Nahen Osten sind große SUV längst Teil der Autokultur: Toyota Land Cruiser und Mercedes G-Class gelten hier nicht als Werkzeug für den Sand, sondern als Statussymbol. Genau dorthin zielt die Mirage Edition — Seltenheit, ein spektakulärer Farbton, Personalisierung und ein Wüstenbild, das das lokale Publikum sofort versteht.
In den USA wird es diesen G-Class offiziell dagegen nicht geben. Dort verlangt der AMG G 63 schon ohne Sonderedition rund 195.500 US-Dollar, und die limitierte Mirage Edition dürfte deutlich teurer ausfallen. Für den amerikanischen Markt bereitet Mercedes Gerüchten zufolge etwas anderes vor: den kleineren Baby-G bis 2027 und ein Cabrio auf Basis des AMG G 63 bis 2028.