Vlad Komarov

Der erste Ferrari Luce steht nicht zum Verkauf, sondern zur Versteigerung

Der Tailor Made Chassis 0 von Ferrari geht an keinen Privatkunden, sondern direkt in eine Auktion ohne Mindestpreis bei der Monterey Car Week 2026.

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Der allererste gebaute Ferrari Luce geht an keinen Privatkunden – ganz gleich, wie viel Geld auf dem Konto liegt. Ferrari schickt das Exemplar Tailor Made Chassis 0 direkt zu einer Wohltätigkeitsauktion bei RM Sotheby’s, die vom 13. bis 15. August im Rahmen der Monterey Car Week 2026 stattfindet.

Das Geld bleibt nicht in Maranello. Über die Ferrari Foundation fließt der gesamte Erlös in Bildungsprojekte – darunter das künftige Zentrum M-TECH Alfredo Ferrari in Maranello sowie Initiativen in den USA.

© rmsothebys.com

Entstanden ist der Wagen gemeinsam vom Ferrari Design Studio und dem Personalisierungsprogramm Tailor Made – und genau hier wird es spannend. Die Karosserie trägt den exklusiven Farbton Madreperla Semi-Gloss: Ein spezielles Pigment lässt den Lack je nach Licht und Blickwinkel von Grün zu Violett wechseln. Im Innenraum kommt erstmals bei Ferrari metallisiertes Leder Le Mans im Farbton Perla zum Einsatz, während sekundäre Elemente statt des üblichen Schwarz den Farbton Grigio Corvara erhalten.

Spezielle Felgen, Bremssättel, ein weißer Hintergrund für das Ferrari-Luce-Logo und ein Schild mit der Aufschrift „Chassis 0“ unterstreichen den Status als erstes Exemplar. Die Auktion läuft ohne Mindestpreis. Ferrari schätzt den Wert auf mehr als 1,1 Millionen Dollar – umgerechnet rund 961.950 Euro zum aktuellen Kurs. Und das dürfte erst der Anfang sein: Unter den Sportwagen des Jahres 2026 sticht dieser Luce nicht nur als erstes Serienchassis heraus, sondern auch durch den wohltätigen Zweck des Verkaufs.

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