Ferraris offener Amalfi steht vor der Tür in Indien, und die Wartezeit endet bald
Der offene Amalfi Spider kommt am 17. Juli 2026 nach Indien, mit demselben 640-PS-V8 wie das Coupé und einem Verdeck, das in 13,5 Sekunden faltet.
Indien hat gewartet — jetzt gibt es endlich Antworten. Ferrari lüftet den Schleier über den Amalfi Spider, die offene Version des Amalfi-Coupés. Die lokale Präsentation ist für den 17. Juli 2026 angesetzt, berichtet Autocar India. Den offiziellen Preis hält Ferrari vorerst zurück.
Das Verdeck faltet sich hier nicht einfach nur zusammen — es tut dies in 13,5 Sekunden, und zwar auch während der Fahrt, bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h. Bei geschlossenem Dach fasst der Kofferraum 255 Liter. Wird das Verdeck versenkt, bleiben noch 172 Liter übrig. Ein fairer Tausch: Freiheit braucht eben Platz.
Das Herzstück bleibt unverändert. Derselbe 3,9-Liter-Biturbo-V8 wie im Coupé kommt zum Einsatz — 640 PS und 760 Nm. Ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe schickt die gesamte Kraft an die Hinterachse. Der Sprint auf 100 km/h dauert 3,3 Sekunden, auf 200 km/h sind es 9,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 320 km/h.
Der Spider wiegt 86 kg mehr als das Coupé, doch beim Sprint auf 100 km/h zeigt sich überhaupt kein Unterschied — nicht einmal eine Zehntelsekunde. Bei 200 km/h macht sich das Mehrgewicht dann doch bemerkbar: 0,4 Sekunden Rückstand. Der aktive Heckflügel wählt automatisch einen von drei Modi und erzeugt im aggressivsten Modus bis zu 110 kg Abtrieb bei 250 km/h.
Am Innenraumkonzept hat sich nichts geändert — 2+2-Sitzplätze bleiben Programm. Vor dem Fahrer sitzt ein 15,6-Zoll-Display, in der Mittelkonsole ein 10,25-Zoll-Bildschirm, und der Beifahrer bekommt ein eigenes 8,8-Zoll-Panel. Jeder bekommt sein eigenes Fenster in die Welt von Ferrari.
Zuvor hatte der Ferrari Luce für Aufsehen gesorgt, als das erste Exemplar für mehr als 1,1 Millionen US-Dollar verkauft wurde.