Der Name ID.4 könnte Geschichte sein, und der Nachfolger ist ehrgeiziger als gedacht
Der VW ID.4 könnte seinen Namen komplett verlieren — mit neuem Design, Android-Automotive-Cockpit und einer Reichweite, die endlich mit der Konkurrenz mithält.
Das Urteil steht – noch inoffiziell. Volkswagen bereitet eine tiefgreifende Überarbeitung seines elektrischen ID.4 vor, und laut Motor.es könnte das Modell nach dem Facelift seinen alphanumerischen Namen ganz ablegen und einen deutlich bekannteren tragen: ID. Tiguan. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht, doch der Hinweis ist zu deutlich, um ihn zu ignorieren.
Dem Crossover werden eine neue Motorhaube, überarbeitete Lichttechnik und klassische Türgriffe statt der bündigen Variante nachgesagt – eine Kleinigkeit, die mehr über den Kurswechsel verrät als jede Pressemitteilung. Auch die Form der Rückleuchten soll sich ändern. Im Innenraum werden ein neues Armaturenbrett, ein größerer Zentralbildschirm und ein Infotainmentsystem auf Basis von Android Automotive erwartet.
Die Quelle berichtet zudem von einem effizienteren Elektromotor und modernisierten Traktionsbatterien vom Typ NMC. Die angenommene Reichweite könnte 600 km übersteigen – das ist keine Kosmetik, sondern der Versuch, zu Konkurrenten aufzuschließen, die in diesem Punkt längst enteilt sind. Volkswagen hat die Serienspezifikationen des Modells bisher nicht offengelegt.
Den Angaben des Mediums zufolge könnte die Präsentation im Spätsommer 2026 stattfinden, das öffentliche Debüt dann auf dem Pariser Autosalon. Zudem wird ein Preisaufschlag von rund 3.000 Euro gegenüber dem aktuellen ID.4 erwartet. Weder Termin noch Preis sind offiziell bestätigt.