Der billigste X-Trail ist weg und Nissan erhöht plötzlich die Einstiegshürde
In Japan verschwinden die günstigsten X-Trail-Versionen. Der vergleichbare X wird nur rund 1 % teurer, doch ohne S steigt der offizielle Einstiegspreis kräftig.
Nissan hat beim X-Trail etwas getan, das Käufer deutlich schneller bemerken werden als neue Räder: Am 3. September aktualisierte das Unternehmen den Crossover für Japan und strich gleichzeitig die günstigsten Versionen. S und S e-4ORCE sind aus dem Programm verschwunden, und damit auch die Möglichkeit, einen X-Trail für weniger als 4 Millionen Yen zu kaufen. Der Mindestpreis sprang auf einen Schlag von 3.843.400 auf 4.092.000 Yen.
Doch es gibt einen wichtigen Haken. Zu behaupten, der X-Trail selbst sei plötzlich um 248.600 Yen teurer geworden, wäre zu laut gegriffen. Der bisherige X kostete 4.049.100 Yen, die überarbeitete Version liegt bei 4.092.000 Yen. Eine vergleichbare Ausstattung verteuert sich also nur um 42.900 Yen beziehungsweise rund 1 %. Der eigentliche Grund für den deutlichen Sprung des Einstiegspreises ist das Aus des wesentlich günstigeren S.
Dabei hat Nissan es nicht belassen. Die Ausstattung G erhält nun serienmäßig neue 19-Zoll-Räder, während Dachreling und Spiegelkappen schwarz ausgeführt sind. Beim X wurden die 18-Zoll-Räder und Elemente am Heck abgedunkelt, außerdem gehört die elektrische Heckklappe mit Fernbedienung endlich zur Serienausstattung. Beim NISMO e-4ORCE ist NissanConnect nun ebenfalls serienmäßig an Bord.
Unter der Haube gibt es keine Revolution. Der X-Trail nutzt weiterhin das serielle Hybridsystem e-POWER mit einem 1,5-Liter-VC-Turbo, während die Allradversionen auf das elektrische e-4ORCE-System setzen. Nach dem Update kostet der reguläre X-Trail in Japan zwischen 4,092 und 4,95 Millionen Yen. Die NISMO-Versionen sind deutlich teurer und liegen zwischen 5,7541 und 5,962 Millionen Yen.