Vlad Komarov

Die Versionsnummer steigt, doch der große Android-Auto-Wandel kommt später

Android Auto 17.7 bringt Fehlerkorrekturen, während Googles großes Material-3-Expressive-Redesign weiterhin als separates Update aussteht.

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Die Zahl ist neu, die Revolution bleibt aus. Der stabile Zweig von Android Auto hat Version 17.7 erreicht: Build 17.7.6636 erschien am 11. September. Wer auf einen großen optischen Sprung gehofft hat, muss sich jedoch weiter gedulden — ein deutlich sichtbares Interface-Redesign bringt diese Veröffentlichung nicht.

Google hat für Version 17.7 kein ausführliches öffentliches Changelog veröffentlicht. In den Build-Hinweisen ist lediglich von Fehlerkorrekturen und weiteren Verbesserungen die Rede. Deshalb lässt sich das Update bislang nicht seriös mit der Behebung konkreter Google-Maps-Probleme wie dem verschwindenden Tachometer verknüpfen. Auch das grüne Android-Auto-Symbol ist keine exklusive Neuerung von 17.7: Seine Verbreitung begann bereits mit Version 17.6.

Und genau hier wird es spannend. Die großen Android-Auto-Änderungen bereitet Google separat vor: angekündigt sind eine neue Oberfläche im Stil von Material 3 Expressive, Widgets, Google Maps über die gesamte Bildschirmfläche und Immersive Navigation. Für unterstützte Fahrzeuge ist außerdem Full-HD-Videowiedergabe mit 60 Bildern pro Sekunde vorgesehen — ausschließlich im Stand.

Was bleibt also von Android Auto 17.7? Vorerst sieht die Version vor allem nach einem technischen Release aus. Die Build-Nummer hat sich geändert, doch das eigentliche Nutzer-Update — mit neuem Design, Widgets, größeren Karten und Video — wird getrennt entwickelt und soll im Laufe des Jahres 2026 schrittweise ausgerollt werden.

A. Krivonosov