07:17 18-12-2025

General Motors investiert in Südkorea: 300 Mio. Dollar für Werke und Modellupdates

General Motors hat eine neue Investitionsinitiative in Südkorea bekanntgegeben. Die Ankündigung erfolgte auf der GM Korea Business Strategy Conference 2026 am Unternehmenssitz in Incheon, wo Führungskräfte und Regierungsvertreter zusammenkamen.

Der Autobauer will rund 440 Milliarden Won beziehungsweise etwa 300 Millionen US-Dollar bereitstellen. Die Mittel sollen die industrielle Basis stärken und die Werke auf Volllast bringen, um die weltweite Nachfrage zu bedienen. Das Vorhaben reicht über 2028 hinaus, wenn der aktuelle, mit den koreanischen Behörden vereinbarte Investitionszyklus ausläuft.

GM Korea bekräftigte seine Bindung an den Markt nach einem profitablen Jahr 2024. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden in Korea 13,3 Millionen Fahrzeuge gebaut und rund 2,5 Millionen Einheiten im Inland verkauft. Diese Bilanz spricht eher für langen Atem als für einen kurzen Ausgabenimpuls.

Aktuell fertigen die koreanischen Werke vier globale Subcompact-Crossover für Chevrolet und Buick. Die größten Stückzahlen entfallen auf Chevrolet Trax und Buick Envista; hinzu kommen der Chevrolet Trailblazer und der Buick Encore GX. Die neue Investition unterstützt geplante Aktualisierungen von Trax und Envista im Rahmen ihres Lebenszyklus. In einem Segment, in dem Kundentreue schnell wechseln kann, ist Aktualität bares Kapital.

GM stellte in Aussicht, dass die koreanischen Standorte ein tragender Pfeiler des globalen Wachstumsplans bleiben. Die Ausgaben fließen zudem in die Vorbereitung neuer Fahrzeuge für 2026, die für weltweite Märkte bestimmt sind – ein deutliches Signal, Korea eng in den künftigen Modellrhythmus der Marke eingebunden zu halten.