11:49 18-12-2025

HVO-Diesel bei Stellantis: CO2 senken ohne Flottenumbau

Im Rahmen dieses Projekts sind ein Citroën Berlingo und ein Fiat Ducato quer durch Europa unterwegs, um die Vorzüge von HVO zu demonstrieren – einem erneuerbaren Kraftstoff aus gebrauchten Pflanzenölen und tierischen Fetten. Das Ziel ist klar: Unternehmen und Privatfahrern einen schnellen, wirkungsvollen Weg zu eröffnen, die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus deutlich zu senken, ohne Fahrzeuge austauschen zu müssen, denn alle Dieselmodelle von Stellantis sind vollständig mit diesem Kraftstoff kompatibel. Für Flottenbetreiber, die streng auf Budgets und Einsatzpläne achten, wirkt die Aussicht auf Dekarbonisierung ohne Fahrzeugwechsel besonders praxisnah.

Das Programm HVO Aurora, entwickelt gemeinsam mit dem französischen Unternehmen SP3H, das auf smarte Sensorik für intelligente Kraftstoffe spezialisiert ist, erfasst und dokumentiert den Einsatz von HVO und bewertet die CO₂-Emissionen in Echtzeit. Damit wird gezeigt, dass ein saubererer, validierter Kraftstoff bereits im heutigen Bestand von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingesetzt werden kann – ohne Eingriffe in die Flotte oder die Infrastruktur. Gerade die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten macht den Ansatz für vorsichtige Betreiber greifbarer und überzeugender.

Alle aktuell angebotenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge von Stellantis sind bereits vollständig für HVO-Diesel nach der Norm EN15940 freigegeben. Viele heute im Einsatz befindliche Diesel der Abgasstufen Euro 5 und Euro 6 können ihn ebenfalls ohne Änderungen nutzen. Diese breite Kompatibilität zählt – für Unternehmen mit altersgemischten Fuhrparks ebenso wie für Privatkunden, die einen unkomplizierten Umstieg suchen. Genau diese Einfachheit gibt Technologien wie HVO im Alltag Rückenwind.