13:38 23-12-2025
Ford verlagert Super-Duty-Produktion nach Oakville: Serienstart 2026, später EREV-Hybride
Ford fährt die Produktion seiner Heavy-Duty-Pickups der Super-Duty-Reihe 2026 wieder an – und zwar im modernisierten Werk in Oakville (Ontario, Kanada).
Ursprünglich sollte die Fabrik eine neue Generation großer, dreireihiger Elektrofahrzeuge bauen, doch wegen geringer Kundennachfrage wurde dieses Programm gestrichen. Nach einer strategischen Neujustierung fließen die Kapazitäten nun in klassische SUVs und Pickups mit Verbrennungsmotoren – eine nüchterne Kurskorrektur, die zur aktuellen Marktlage passt.
Die Modernisierung in Oakville läuft bereits: Die Arbeiten an der Gebäudehülle sind nahezu abgeschlossen, und die Produktionshallen werden vorbereitet. Nach vorläufigen Plänen sollen die ersten Ford Super Duty im dritten Quartal 2026 vom Band rollen. Ausgelegt wird das Werk auf rund 100.000 Fahrzeuge pro Jahr, ein spürbarer Anteil davon für den Export. Der Zeitplan ist ambitioniert, aber machbar – vorausgesetzt, die Inbetriebnahme bleibt im Soll.
Zum Start setzen die neuen Super Duty auf bewährte Benzin- und Dieselmotoren. Der Hersteller stellt zudem eine schrittweise Einführung saubererer Antriebe in Aussicht, konkret einen Wechsel zu EREV-Hybriden (Extended Range Electric Vehicle). So kann die Baureihe ihren CO2-Fußabdruck nach und nach senken und strengeren Umweltauflagen entsprechen. Gerade bei Heavy-Duty-Pickups wirkt ein solcher Reichweitenverlängerer als vernünftige Brücke zwischen den Anforderungen von heute und den Regeln von morgen.