17:28 06-01-2026
Maduro und sein Fuhrpark: Sequoia, Explorer, 4Runner und mehr
Den Auftakt macht der Toyota Sequoia. Das Full-Size-SUV gilt laut SPEEDME als Favorit, den Maduro dem Vernehmen nach selbst steuerte. Diese Wahl fällt nicht nur wegen des Formats auf, sondern auch wegen der Symbolik: ein Inbegriff des amerikanischen Familien-SUV, der Stärke und Sicherheit ausstrahlt – und damit genau jene Botschaft sendet, die solche Fahrzeuge oft transportieren sollen.
Als zweites wird häufig ein Ford Explorer früherer Generationen genannt. Die Details variieren, doch die Stoßrichtung bleibt eindeutig: Der Explorer gilt als komfortabel und vielseitig, taugt für lange Strecken, Schutzaufgaben und schlechte Pisten – ohne das auffällige Imponiergehabe mancher neuerer Versionen. Eine nüchterne, zweckmäßige Wahl, die ihren Reiz gerade aus der Unaufgeregtheit bezieht.
Drittens taucht der Toyota 4Runner auf, meist als Begleitfahrzeug. Es heißt, eine Reihe dieser SUVs sei für enge Vertraute beschafft worden. Der 4Runner steht für Pragmatismus: Leiterrahmen, verlässlich, leicht umzurüsten und im Alltag belastbar. Kein Glamour, dafür Substanz – oft genau das, was in solchen Rollen zählt.
Viertens geht es weniger um Luxus, mehr um Biografie: ein Bus des U-Bahn-Systems von Caracas. Die Tätigkeit als Fahrer und das gewerkschaftliche Engagement werden häufig herangezogen, um Maduros Weg vom Arbeiter zum Staatschef zu zeichnen – ein Verweis, der erkennbar Bodenhaftung und Herkunft unterstreichen soll.
Und schließlich ein fünfter Baustein: ein „Schatten“-Fuhrpark mit Luxusautos. Berichte sprechen von Premiummarken und Sondersignalen, konkrete Modelle werden jedoch meist nur bruchstückhaft genannt. In Summe entsteht das Bild von Pragmatismus, verpackt in kalkulierte Symbolik – eher dosierte Wirkung als offene Zurschaustellung von Pracht.