18:02 11-01-2026
Ford Mustang Mach 1 als Safari-Umbau im Dakar-Stil
Ein klassischer Ford Mustang biegt überraschend ins Gelände ab. Ein Exemplar des amerikanischen Muscle Cars wurde radikal im Geiste der Dakar-Rallye umgebaut und tritt nun als markante Safari-Version auf – ausgelegt für grobes Terrain und lange Etappen.
Basis ist ein Ford Mustang Mach 1 von 1973. Das Auto steht höher, die Federung wurde verstärkt, und grobstollige Offroad-Reifen sind montiert. Ein Dachträger, zusätzliche LED-Leuchten und Schutzteile runden das Paket ab und betonen den Charakter eines Wüstenfahrers. Die Anmutung erinnert an die Porsche-911-Safari-Umbauten, bleibt dabei aber unverkennbar amerikanisch.
Unter dem Blech arbeitet weiterhin ein frei atmender V8, überarbeitet auf mehr Haltbarkeit und souveränen Zug, wenn der Asphalt endet. Noch wichtiger: Der Umbau ist vollständig straßenzugelassen. Er ist also kein Schaustück, sondern ein Auto, das gefahren werden will – genau das macht seinen Reiz aus.
Noch ein starkes Argument liefert der Preis: Dieser Mustang wechselte für rund 27.500 Euro den Besitzer – ein Bruchteil dessen, was 911er in ähnlicher Dakar-Manier kosten, die heute im sechsstelligen Bereich gehandelt werden. Dazu kommt: Das US-Coupé bietet mehr Platz und Alltagstauglichkeit, inklusive eines richtigen Kofferraums, was seine Attraktivität weiter steigert.
Unterm Strich zeigt dieses Projekt, wie die Dakar-Ästhetik längst über Premium-Marken hinauswächst – und wie ein Mustang in einem unerwarteten, aber äußerst stimmigen Format zu neuem Leben findet. Die Mischung aus robuster Technik und Fernreise-Tauglichkeit wirkt hier besonders überzeugend.