20:30 11-01-2026

GM expandiert mit dem Chevrolet Sonic-Crossover in Südamerika

General Motors weitet Schritt für Schritt die Präsenz des neuen Chevrolet Sonic-Crossover aus, der Ende des vergangenen Jahres für Brasilien angekündigt wurde. Das Modell bleibt nicht auf einen Markt beschränkt: In der zweiten Jahreshälfte soll es mehrere südamerikanische Länder erreichen. Die Fertigung konzentriert sich auf Brasilien, das sowohl als wichtigster Absatzmarkt als auch als Exportdrehscheibe dient.

Quellen zufolge will GM den Sonic zu einem der am häufigsten aus Brasilien exportierten Modelle machen. Die erste Welle zielt auf den MERCOSUR – Argentinien, Paraguay und Uruguay –, wobei Argentinien den Marktstart bereits offiziell bestätigt hat.

Im Rahmen der Vorstellung der neuen Marketingstrategie von Chevrolet erklärte Martin Llambi, Präsident von Plan Chevrolet bei GM Argentina, der Sonic werde in der zweiten Jahreshälfte das Portfolio ergänzen und als Schlüsselprodukt für den lokalen Markt geführt.

Anschließend folgt ein gestaffelter Start in GMs Pazifik-Cluster, zu dem Chile, Kolumbien, Peru, Ecuador und Bolivien gehören. Die endgültige Marktliste steht noch nicht fest, doch das Ziel ist klar: die Präsenz des Sonic in der Region so weit wie möglich auszubauen.

Der neue Chevrolet Sonic positioniert sich als kompakter Crossover auf Basis eines Einstiegs-Hatchbacks. Dieses Segment wächst in Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern spürbar – ein passender Baustein in GMs Strategie für Entwicklungsmärkte. Das Format trifft den Nerv der Käufer: stadtfreundliche Abmessungen gepaart mit der Alltagstauglichkeit eines Crossover.

Die Ausweitung der Sonic-Verfügbarkeit unterstreicht GMs Fokus auf erschwingliche Crossover als zentralen Absatztreiber – besonders dort, wo sich Kunden zunehmend von klassischen Hatchbacks abwenden. Der Ansatz wirkt pragmatisch und schlüssig: dort fertigen, wo die Nachfrage am größten ist, und die Reichweite regional skalieren, um den Schwung mitzunehmen.