15:55 17-01-2026
Genesis Magma GT: Vom Konzept zum GT3-Rennwagen
Genesis erweitert sein Portfolio im Hochleistungssegment weiter. Im Fokus steht dabei das Magma GT Concept, das die Marke vom Premium-Design in den Motorsport führen soll.
Wichtiger Aspekt
Das Magma GT feierte auf dem Magma Program Festival im französischen Le Castellet Premiere. Dort präsentierte Genesis auch den Serien-GV60 Magma und das G90 Wingback Concept. Derzeit ist das Fahrzeug noch ein Prototyp, der später die Basis für einen GT3-Kandidaten bilden wird. Eine überarbeitete Version soll noch in diesem Jahr vorgestellt werden, gefolgt von einem Auftritt in Le Mans. Damit beginnt der Homologationsprozess.
Technische Details
Laut Chefdesigner Luc Donckerwolke liegt der Fokus beim Magma GT nicht auf roher Kraft, sondern auf Balance und Fahrerbezug. Das Konzeptfahrzeug zeichnet sich durch eine gestreckte Dachlinie, eine flache Silhouette, muskulöse Kotflügel und die typischen Genesis-Leuchtenbänder aus. Die Fahrgastzelle ist nach hinten versetzt, um die Gewichtsverteilung für die Rennstrecke zu optimieren.
Die Aerodynamik ist bis ins Detail ausgearbeitet. Jede Linie dient der Effizienz, bleibt dabei aber der Markenphilosophie der „Athletic Elegance“ treu. Das Design verzichtet bewusst auf übertriebene Aggressivität. Donckerwolke merkt an, dass der Besitzer eines Magma GT damit auch gut in der Oper vorfahren könnte.
Zukunft des Modells
Das Magma GT wird sowohl für den Straßenverkehr als auch für den Rennsport entwickelt. Beide Versionen teilen die gleiche Karosserieform. Die Rennvariante erhält jedoch einen Sicherheitskäfig und spezielle Karosserieteile. Das Projekt geht auf das virtuelle Vision Gran Turismo-Programm zurück. Nach Testläufen mit Prototypen in Bathurst und bei Bergrennen mit André Lotterer und dem heutigen Markenberater Jacky Ickx wurde daraus ein reales Testfeld.