Hyundai Palisade: Hohe Rabatte, aber Verkaufsprobleme in den USA
Hyundai Palisade bietet attraktive Rabatte bis zu 3.000 Dollar, doch Verkaufsbeschränkungen durch Rückrufe erschweren den Kauf. Erfahren Sie mehr über die aktuelle Lage.
Hyundai steht auf dem US-Markt vor einer schwierigen Lage. Der Palisade-Crossover profitiert zwar von deutlichen Rabatten, unterliegt aber auch Verkaufsbeschränkungen, die manche Kunden effektiv vom Kauf ausschließen.
Trotz Probleme: Rabatte steigen
Im März hat Hyundai die Anreize für den Palisade erhöht, insbesondere für die Top-Ausstattungen. Für die Calligraphy-Version stieg der Rabatt auf 2.000 Dollar, und mit zusätzlichen Finanzierungsangeboten kann er bis zu 3.000 Dollar erreichen. Das ist ein hohes Maß an Unterstützung, selbst für ein kürzlich aktualisiertes Modell. Weitere Boni gelten für andere Versionen wie den XRT Pro, dazu kommen Leasingangebote von bis zu 1.500 Dollar.
Rückruf und Sicherheitsprobleme als Ursache
Hauptgrund ist ein Rückruf im Zusammenhang mit einem tragischen Vorfall auf den Rücksitzen. Tarantas News hatte darüber bereits berichtet. Die Beschränkungen betreffen die Limited- und Calligraphy-Versionen, die vorübergehend nicht verkauft werden dürfen.

Die Situation hat auch das verwandte Modell Kia Telluride erfasst und erhöht den Druck auf die Marke. Für Hyundai ist das ein Imageschaden, zumal der Palisade als Familienflaggschiff gilt.
Rabatte gibt es, aber Kaufen ist nicht möglich
Das Paradoxe: Die attraktivsten Versionen sind derzeit bei Händlern nicht verfügbar. Käufer sehen zwar verlockende Preise, können aber keinen Kauf abschließen, bis das Problem gelöst ist. Es ist unklar, ob Kunden aktuelle Konditionen für die Zukunft sichern können. Falls der Verkauf später wieder aufgenommen wird, könnten sich die Rabatte ändern. Am Ende befindet sich Hyundai in einer seltenen Situation: Der Palisade ist eines der besten Angebote in seiner Klasse, aber auch eines der unzugänglichsten.