Neuer Fiat Uno kommt als günstiges Kompakthatchback
Stellantis plant den Nachfolger des Fiat Uno für 2028, ein preiswertes Auto mit Crossover-Elementen für Schwellenländer. Erfahren Sie Details zu Technik und Strategie.
Stellantis plant, eines der kultigsten Modelle von FIAT wiederzubeleben: den Nachfolger des Uno. Das neue Auto soll bis 2028 erscheinen und richtet sich vor allem an lateinamerikanische Märkte, wo das Modell historisch eine starke Nachfrage verzeichnete.
Wo und für wen das Modell entsteht
Brasilien und andere Länder der Region werden die Hauptmärkte sein, da der FIAT Uno dort lange populär blieb und mehrere Generationen durchlief. Heute füllt das günstige FIAT Mobi diese Rolle aus, das dem Neuling Platz machen soll. Ob das Modell in Europa erscheint, bleibt offen. Zwar wird das Projekt global betrachtet, doch klare Priorität haben Schwellenländer.
Technische Basis und Format
Das neue Fahrzeug wird unter dem internen Code F1X entwickelt. Es wird ein Kompakthatchback mit erhöhter Bodenfreiheit sein – im Wesentlichen eine Mischung aus Stadtauto und Crossover.

Es basiert auf der CMP-Plattform, die bereits in Modellen wie dem Citroën C3 und dem neuen FIAT Grande Panda zum Einsatz kommt. Dieser Schritt soll Kosten senken und die Produktion effizienter gestalten.
Rolle in der Strategie von Stellantis
Das Projekt ergänzt eine breitere Palette erschwinglicher Modelle, zu der auch der Argo und der Fastback gehören. Hauptziel ist es, ein preisgünstiges Auto mit modernem Design und soliden Spezifikationen anzubieten. Angesichts zunehmenden Wettbewerbs und Drucks von chinesischen Herstellern setzt Stellantis auf ein bewährtes Konzept für günstige Mobilität. Insgesamt könnte der neue FIAT Uno mehr sein als nur ein nostalgischer Rückblick – er könnte sich als Schlüsselprodukt für den Massenmarkt erweisen. Seine Perspektiven in Europa bleiben allerdings vorerst ungewiss.