MG4 Facelift 2026 mit neuem Interieur und verbesserter Technik
Der MG4 2026 bietet ein überarbeitetes Interieur, neue Batterieoptionen und bleibt eines der günstigsten Elektroautos. Jetzt alle Details zum Facelift.
MG hat seinen Elektrokompaktwagen MG4 für den europäischen Markt überarbeitet. Die Neuerungen konzentrieren sich dabei vor allem auf das Interieur und technische Details, während die Außengestaltung kaum verändert wurde. Damit bleibt der Wagen nach wie vor eines der günstigsten Elektroautos in seiner Klasse.
Interieur-Veränderungen
Äußerlich präsentiert sich der MG4 weitgehend unverändert. Es gibt einen leicht überarbeiteten Frontstoßfänger, neue Leichtmetallfelgen und einen modifizierten Heckspoiler. Die wesentlichen Verbesserungen finden sich jedoch im Innenraum.
Das Cockpit wurde komplett neu gestaltet und orientiert sich stark am MG5 Crossover. Die Materialien, die Verarbeitungsqualität und der generelle Wertigkeitseindruck wurden deutlich verbessert. Ein wichtiges Detail: Für zentrale Funktionen sind weiterhin physische Tasten vorhanden. Dies hebt den MG4 von vielen Konkurrenten ab, die auf rein touchbasierte Bedienung setzen.
Antrieb und Batterie
Die Modellpalette umfasst nun Batterieoptionen mit 64 kWh und 77 kWh. Die Basisversion mit kleinerer Batterie wurde eingestellt. Die Leistung des Elektromotors wurde auf 190 PS reduziert, während das Drehmoment auf 350 Nm gesteigert wurde. Die Fahrleistungen bleiben damit auf dem gewohnten Niveau.

Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei etwa 7,1 Sekunden. Die Reichweite beträgt rund 400 Kilometer. Die Schnellladefähigkeit wurde auf 154 kW verbessert. Das bedeutet, dass eine Ladung von 10 auf 80 Prozent in etwa 25 Minuten möglich ist.
Preise und Positionierung
Der größte Vorteil des MG4 bleibt sein Preis. Auch nach dem Update ist er deutlich günstiger als viele Konkurrenten, darunter neuere chinesische Modelle und europäische Elektroautos. Der Verkauf in Europa, inklusive Spanien, hat bereits begonnen. Der Preis für die Long-Range-Version beginnt bei etwa 37.500 Euro. Für die XPower-Version müssen bis zu 42.000 Euro aufgerufen werden, jeweils ohne mögliche Förderungen.
Insgesamt ist der MG4 2026 keine Revolution, sondern eine gezielte Auffrischung. Das Auto ist komfortabler und technisch fortschrittlicher geworden, behält aber seinen Kernreiz: ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.