Hyundai hat auf der New York Auto Show mit dem Boulder SUV-Konzept einen wichtigen strategischen Schritt präsentiert. Das Modell markiert die neue Ausrichtung der Marke: den Einstieg in den US-Markt für Fahrzeuge mit Leiterrahmen.

Plattform und Strategie

Das Konzept basiert auf einer neuen Architektur mit Leiterrahmen. Diese Plattform soll bis 2030 die Grundlage für einen künftigen Mittelklasse-Pickup von Hyundai bilden. Das Unternehmen betont, dass Entwicklung, Design und Produktion solcher Modelle vollständig in den USA lokalisiert werden, um den Marktanforderungen gerecht zu werden.

Design und Geländefähigkeiten

Der Hyundai Boulder zeigt das typische „Art of Steel“-Design der Marke, mit Fokus auf Haltbarkeit und Funktionalität. Das Fahrzeug verfügt über eine erhöhte Bodenfreiheit, 37-Zoll-Geländereifen, ein Dachgepäckträger im Expedition-Stil und eine geteilte Heckklappe. Das Konzept umfasst auch Anhängelasten und Ladungsträger, was seinen praktischen Charakter unterstreicht.

Innenraum und Praktikabilität

Hyundai Boulder
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Der Innenraum ist für den Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen konzipiert. Er nutzt verschleißfeste Materialien, mit Steuerungen über physische Knöpfe und Schalter. Im Innenraum sind faltbare Tische und flexible Stauräume integriert, was das Fahrzeug für Reisen und aktive Lebensstile geeignet macht.

Insgesamt zeigt der Hyundai Boulder mehr als nur ein Showcar – er verdeutlicht die neue Strategie der Marke. Hyundai will seine Präsenz in den SUV- und Pickup-Segmenten ausbauen und plant bis 2030 bis zu 36 neue Modelle in Nordamerika einzuführen.