Gerüchten zufolge arbeitet Chevrolet an einem Corvette Z06X für die C8-Baureihe. Das Modell könnte die Lücke zwischen dem Z06 und dem ZR1 schließen. Mit diesem Schritt zielt GM auf den US-Sportwagenmarkt, wo der Konzern neue Wachstumschancen sucht. Die Verkaufszahlen sind rückläufig – im ersten Quartal wurden nur 6.235 Corvettes abgesetzt.

Der Z06X soll laut Insidern einen 5,5-Liter-Sauger-V8 mit 670 PS mit einem 186 PS starken Elektromotor aus der ZR1X-Variante kombinieren. Dieser Hybridantrieb könnte auf eine Systemleistung von 856 PS kommen. Damit würde der Z06X als Bindeglied zwischen dem klassischen Z06 und den extremeren ZR1- und ZR1X-Versionen positioniert.

GM frischt die C8-Familie derzeit aktiv auf. Für 2027 ist ein neuer Stingray in Entwicklung, außerdem kehrt eine Grand-Sport-Version zurück. Sie soll einen 6,7-Liter-Sauger-V8 mit etwa 535 PS erhalten. Erwartet wird zudem ein Grand Sport X Hybrid mit rund 721 PS. Diese Pläne unterstreichen, dass GM auch im Supersportwagen-Segment auf Elektrifizierung setzt.

Der Absatzrückgang beim Corvette spiegelt einen allgemeinen Marktrückgang in den USA wider und erhöht den Druck auf GM. Zu den wichtigsten Konkurrenten zählen der Porsche 911, der Nissan GT-R und die nächste Generation hybrider Supersportwagen. Der Z06X könnte eine Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Hybrid-Sportwagen sein. In diesem Segment zählt die Technologie mittlerweile genauso viel wie der Fahrspaß.